Tipps zur Weihnachtszeit

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„ ... Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...“, beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Doch manchmal brennt nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich das ganze Zimmer. Dann steht aber nicht das Christkind vor der Tür – wie es im Liedtext weiter heißt – sondern die Freiwillige Feuerwehr!!!

Die Adventzeit ist im Privatbereich die Zeit mit dem größten Brandrisiko. An Adventkränzen, Weihnachtsbäumen und sonstigen Adventdekorationen im häuslichen Bereich brennen offene Feuer – leider allzu oft mit nicht ausreichendem Schutz vor Bränden. Die besondere Gefahr besteht darin, dass diese durch die Aufbewahrung in geheizten Wohnräumen stark austrocknen, dadurch sehr leicht entzündbar sind und schnell vollständig in Brand geraten können. Wussten Sie zum Beispiel dass Kerzen-, Zündholz- und Feuerzeugflammen Temperaturen von bis zu 1000° Celsius erreichen? Selbst in einem Abstand von zehn Zentimeter sind es noch etwa 350° Celsius. Noch heißer brennen Spritzkerzen ab - diese können über 1100° Celsius entwickeln.

Brandschutztipps für den Adventkranz

  • Kerzen am Adventkranz nicht zu weit herunterbrennen lassen
  • Stellen sie den Adventkranz nicht in die Nähe von brennbaren Gegenständen, wie z.B. Vorhänge
  • Verwenden sie für den Adventkranz Wachs­auffangschalen

Brandschutztipps für den Christbaum

  • Sind alle Kerzen senkrecht angebracht und ist ausreichend Abstand zu anderem brennbaren Weihnachtsschmuck? Besonders bei den Spritzkerzen soll man auf ausreichenden Abstand achten!
  • Stellen Sie den Christbaum erst kurz vor dem Fest auf
  • Verwenden Sie "Sicherheitskerzen"
  • Papier und Schmuck von Kerzen (auch elektrische) fernhalten
  • Sorgen Sie für eine gute Standfestigkeit des Baumes
  • Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Gardinen
  • Verstellen Sie nicht Ihre Fluchtwege wie Türen und Fenster
  • Verwenden Sie keinen brennbaren Baumschmuck
  • Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen anbringen. Prüfen Sie die Wärmestrahlung vorsichtig mit der Hand
  • Wunderkerzen (Sternspritzer) sollte man nicht am dürren Christbaum verwenden
  • Zünden Sie Kerzen an der Spitze des Baumes zuerst an
  • Christbaumschnee aus Spraydosen nicht bei schon brennenden Kerzen benützen (Treibmittel können diese zu "Flammenwerfern" machen.)

Allgemeine Sicherheitstipps für die Weihnachtszeit:

  • Aufklärung der Angehörigen und Kind(er), welche Maßnahmen zu treffen sind, falls es zu einem Brand kommen würde!!
  • Behalten Sie Adventkränze, Tannengestecke und Christbäume nicht zu lange in der Wohnung. Trockene Zweige brennen wie Zunder
  • Steht ein Eimer bzw. eine Gießkanne mit Wasser für einen eventuellen Notfall in der unmittelbaren Reichweite?
  • Ist ein Aufkleber mit den Notrufnummern in der Nähe des Telefongerätes bzw. auf dem Apparat angebracht?
  • Lassen Sie brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt, schon gar nicht, wenn Kinder allein im Zimmer sind!
  • Verwahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge vor Kindern an einem sicheren Platz!
  • Löschen Sie die Kerzen von unten nach oben aus!
  • Beugen Sie vor, halten Sie für den Brandfall ein Löschmittel griffbereit, denn um ein Gefäß mit 10 - 12 Litern Wasser zu füllen, benötigen Sie ca. 1 Minute. Und das kann genau eine Minute zu spät sein. Ein mit Wasser gefüllter Kübel sollte in keinem Haushalt fehlen – ein Feuerlöscher wäre natürlich noch besser!

Wenn doch etwas passiert... :

 

NOTRUF 112

  • Die Feuerwehr über den Notruf 112 verständigen! Ein Einsatz im Anfangsstadium ist bekanntlich am effizientesten, also nicht erst nach gescheiterten Eigenlöschversuchen anrufen!
  • Folgende Angaben sind sehr wichtig und bekannt zu geben: WER ruft an, WAS brennt und WO brennt es!
  • Gefährdete Personen aus dem Gefahrenbereich bringen!
  • Bei gescheiterten Eigenlöschversuchen, Fenster und Türen verschließen und den Gefahrenbereich schnellstmöglich verlassen!
  • Die eintreffende Feuerwehr einweisen auf Gefahren und/oder gefährdete Menschen/Tiere hinweisen!

letzte Einsätze

11.11.2017  um 18:45 Uhr  
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22.10.2017  um 11:35 Uhr  
H1.4 - Tierrettung  mehr ...
30.08.2017  um 19:44 Uhr  
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